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Energieausweis

Das Bundeskabinett hat am 27.06.2007 den Maßgaben des Bundesrates zur Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) zugestimmt und somit die EnEV 2007 beschlossen, die dann am 01.10 2007 in Kraft tritt.

Der Energieausweis soll den Wohngebäuden und auch den Nicht-Wohngebäuden eine bedarfs-orientierte errechnete Kennzahl zuordnen, so dass der dem Gebäude zuträgliche Normverbrauch transparent gemacht wird. Es wird so festgestellt, wie viel Primärenergiebedarf ein Gebäude unter normalen Nutzungsbedingungen hat. Für Gebäude mit bis zu 4 Wohneinheiten, die vor 1977 erbaut wurden, ist der bedarfsorientierte Energieausweis ab 1. Juli 2008 Pflicht. Für alle anderen Wohngebäude und für die hier genannten Gebäude bis zum 01.07.08 kann auch ein verbrauchsorientierter Energieausweis gewählt werden, der durch festgelegte Auf- und Abschläge anzupassen ist. Durch diese Verfahren können sinnvolle Modernisierungsempfehlungen für das Gebäude auf der Basis des Verbrauchs dann äußerst fragwürdig werden. Denn eine Umsetzung dieser Empfehlungen steigert nicht nur den Wohnwert und die Behaglichkeit, sondern stellt auch ein Verkaufs- und Vermietungsargument dar.

Für Vermieter und Hausverkäufer wird der Energieausweis zur Pflicht und ist auf Verlangen dem Neu-Mieter oder Käufer vorzulegen. Tut er es nicht, handelt er ordnungswidrig und kann belangt werden. Dies gilt allerdings nicht für laufende Verträge. Auch für Neubauten ist der Energieausweis Vorschrift, Der Energieausweis kann auch schon vor der gesetzlichen Einführung ausgestellt werden, der DENA-Energiepass besitzt auch die Gültigkeit von 10 Jahren.

Für Wohngebäude, die vor 1965 erbaut wurden, wird der Energieausweis am 01.07.2008 eingeführt, für neuere Wohnhäuser am 01.01.2009. Für Nicht-Wohngebäude ist die Einführung für 01.07.2009 festgelegt.

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